Das Projekt beginnt mit der Anerkennung des „Lochs“ im Zentrum von Burgas. Es ist kein Problem, das beseitigt werden muss, sondern eine räumliche Situation, die das Potenzial hat, neues öffentliches Leben zu formen. Anstatt die Leere zu ersetzen, arbeitet der Entwurf mit ihrer Tiefe und verwandelt sie in einen bürgerlichen Raum, in dem kulturelle Orte und offene Landschaft als ein gemeinsames System funktionieren.
Architektur und Umwelt werden als eine gemeinsame Infrastruktur verstanden – zugänglich, flexibel und offen für vielfältige Nutzungen im Laufe der Zeit. Durch die Wiedereinführung von Wasser, Vegetation und Zugängen für Begegnung und Zusammenkommen wird der Ort zu einem Platz, an dem sich die Stadt treffen, ausruhen und ausdrücken kann. Es ist kein neues Objekt, das in Burgas eingefügt wird, sondern eine neue Schicht in seiner urbanen Geschichte – die eine Abwesenheit in ein gemeinschaftliches Gut verwandelt.




